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Geboren
in Massachusetts und aufgewachsen in New Jersey, nahm Kunst immer einen
großen Teil in Dorians Leben ein. Durch Generationen von Künstlern
in seiner Familie wurde von ihm praktisch erwartet, daß Kunst für
Dorian eine überragende Rolle spiele muß. Wissenschaft und
Science Fiction faszinierten ihn in seinen jungen Jahren genauso wie die
Befriedigung, etwas aus der eigenen Vorstellung heraus zu erschaffen und
diese Gedanken über ein Medium zu transportieren, das andere daran
teilhaben lassen kann. Je mehr er die Realität beobachtete, desto
mehr wurde seine Pseudorealität gefüttert, und dieser Prozeß
wächst und gedeiht noch immer.
Nachdem er The Newark School of Fine and Industrial Arts und The Art
Insititute of Pittsburgh besucht hatte, betrat er die Welt der kommerziellen
Kunst, in der er u.a. Auftragsarbeiten für DisneyWorld, U.S. Steel
und den europäischen Markt ausführte. Obwohl dies monetär
gesehen zufriedenstellend war, transportierte er bloß die Gedanken
und Ideen anderer und erfüllte ihn nicht. Sein Weg war, ein Vision
zu verwirklichen, bei der nicht fünf Künstler ein Bild malen.
1997 besuchte Dorian eine Comicmesse und wurde auf eine völlig neue
Welt der Kunst aufmerksam. Diese Begegnung brachte ihn zu der Erkenntnis,
daß es einen Markt für die Gedanken und Ideen eines Menschen
gibt. 1998 stieß Dorian massiv in die Fantasy-Szene, schuf zwei
bis drei Bilder pro Woche, besuchte Messen und Börsen und sprach
mit Verlagen und Galerien mit positiven Ergebnissen. Innerhalb weniger
Monate generierte er eine Vielzahl von Umschlagmotiven für Comics,
Postkarten und Magazinseiten, während er gleichzeitig in Galerien
ausstellte und Signierstunden gab.
Nachdem er mit verschiedenen Medien wie Öl, Airbrush, Bleistift und
Tusche sowie Wasserfarben experimentiert hatte, entdeckte Dorian eine
Nische für sich: Akrylfarben. Dieses normalerweise eher schwierige
Medium hat einige großartige Attribute wie strahlende Farben und
kurze Trockenzeit; perfekt für knapp gesetzte Deadlines.
Seine thematische Vorliebe ist fast immer um die weibliche Form herum
gebildet, mit einem in der Branche einzigartigen Gespür für
Design. Dorian kommentiert: "Ich glaube, der weibliche Körper
ist eines der schönsten Objekte in der Natur. Über alle Zeiten
hinweg waren Frauen aus dem einen oder anderen Grund stets Gegenstand
von Bildern, und im Moment scheint es ein Wiederaufleben weiblich-basierter
Kunst und Heldinnen zu geben." Gefragt, wie er Frauen in seiner Kunst
darstellt, so antwortet er: "Ich mag es, in die Seele einer Person
zu gelangen. Gewöhnlich durch deren Augen oder das Gesicht, welches
das dominanteste Merkmal einer Frau ist. Im wesentlichen möchte ich
die Interpretation dem Betrachter überlassen. Was ich sehe, mag etwas
völlig anderes sein, als was jemand anderes sehen mag. Und das ist
für mich, um was es in der Kunst geht... den Betrachter."
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